Uwe Schloen

Als jahrelanges Mitglied von Amnesty International bin ich gegen jede Art von Verletzung, die einem anderen gegen seinen Willen zugefügt wird. Wie jeder denkende und mitfühlende Mensch bin ich natürlich auch gegen die Genitalbeschneidung, die eine extreme Tortur für den Körper und die Psyche einer Frau ist.

Meine abgebildeten Skulpturen sind verletzt, aufgetrennt vom Geschlechtsbereich aufwärts bis zum Herzen. Außerdem wurden sie mit Heu und Wachs ausgestopft. Ich denke dies ist ein starkes Symbol, um zu zeigen, was mit den Frauen gemacht wird.

Diese Arbeit ist nicht speziell zum Thema FGM entstanden. Trotzdem passt sie sehr gut dazu. Auch der Aspekt, dass die Frauen ihre Wunden zeigen und aus den Hütten kommen, also sich nicht verstecken, sondern engagieren, kommt zum Ausdruck. Sie krabbeln weiter und sitzen nicht still in ihrer Ecke!

Kurzvita:

geboren 1958
1981 – 83 Fachoberschule für Gestaltung, Bremen
1984 – 87 Studium der Bildhauerei / Malerei, Hamburg
seit 1983 freischaffender Künstler

Uwe Schloen, Zarnitz, Deutschland

  • Eingereichtes Werk: ‚Die Hütte‘, Skulptur

(Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken)

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